Konzeption

Wie arbeiten wir?

Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer ist. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann.

Unsere pädagogische Arbeit ist angelehnt an den situationsorientierten Ansatz, der sich an der Lebenswelt und dem individuellen Entwicklungsstand orientiert.

Uns ist es ein Anliegen, den Kindern Halt und Geborgenheit zu geben. Deshalb halten wir es für wichtig, dass sich die Kinder in einem geregelten Tagesablauf bewegen.

Aus diesem Grund sorgen wir für einen festen Rahmen, der dem Tag eine erkennbare Struktur verleiht, und den Kindern dennoch genügend Raum für wöchentlich stattfindende Projekte und spontane Aktivitäten lässt.

Wir beobachten die Kinder bei ihren Aktivitäten, erkennen ihre Stärken und Schwächen, begleiten sie auf ihrem Lebensweg.

Wir geben den Kindern die notwendige Zeit und den notwendigen Raum, sich zu entwickeln.

Wir dokumentieren die Entwicklungsprozesse Ihrer Kinder anhand von Kompetenzschnecken und Portfolios.

Durch die Einbeziehung der Kinder in Planungsprozesse von Projekten, Regeln erstellen, verstehen und verinnerlichen, Ideen sammeln, wird ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

 

 

Kritische Infrastruktur: Umfassender Anspruch auf Kinderbetreuung

(21. März 2020) Wer als Schlüsselperson in kritischer Infrastruktur tätig ist, hat einen Anspruch auf Betreuung von Kindern – unabhängig von der familiären Situation. Mit dieser ab Montag geltenden Neuregelung reicht es, wenn auch nur ein Elternteil eine Unabkömmlichkeits-Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegt. Dies gilt für die Betreuung in Kita, Kindertagespflege, Schule und Offener Ganztagsschule gleichermaßen.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat eine Neuregelung zur Betreuung von Kindern getroffen, deren Elternteile in kritischer Infrastruktur tätig sind. Ob Mutter, Vater oder beide Erziehungsberechtigte in entsprechenden Berufen arbeiten, spielt nun keine Rolle mehr. Ab Montag, 23. März 2020, gilt: Es reicht, wenn auch nur von einem Elternteil eine Unabkömmlichkeits-Bescheinigung des Arbeitgebers vorliegt, um Anspruch auf Betreuung der Kinder zu haben. Unabhängig von der familiären Situation, besteht ein individueller Anspruch auf eine Betreuung in den jeweiligen Einrichtungen Kita, Schule, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschule. Zuvor mussten beide Eltern solche Bescheinigungen vorlegen.

Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen außer der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen. Einen Betreuungsanspruch besitzen auch jene Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt. Gesichert wird ab dem 28./29. März auch eine Betreuung übers Wochenende. Die Maßnahme soll helfen, den Betrieb kritischer Infrastruktur sicherzustellen. Sollte es eine Möglichkeit geben, die Kinder privat zu betreuen, ist diese Lösung weiterhin vorzuziehen.

Fragen zu Details beantworten die jeweiligen Einrichtungen.
Wer keinen Betreuungsvertrag mit einer Einrichtung hat, wendet sich ans Jugendamt:
Anja Dürselen, Tel.: 02262 99-404, E-Mail: [email protected].
Informationen zur Schulbetreuung liefern die jeweiligen Schulen, auch über deren Internet-Auftritte.